Tipps für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing

Der durchschnittliche deutsche Internetbenutzer über 18 Jahren empfängt pro Tag rund 30 E-Mails. Aufgerundet entspricht das einem Volumen von etwa 1,6 Milliarden E-Mails täglich.

Durch die weiter ansteigende Anzahl der Unternehmen, die Werbebotschaften im Internet verteilen, wird der Internetnutzer vor die Wahl gestellt, welche Newsletter er persönlich als relevant ansieht und welche nicht. Als Unternehmer kann man darauf gezielt Einfluss nehmen, berichtet Sven Nobereit, Geschäftsführer von SuperComm.

Fünf Tipps von ihm, die Werbetreibende in die Lage versetzen, ihre E-Mails derart zu gestalten, dass ihre Botschaft auch bei den Konsumenten ankommt.

  1. Aufbau von Vertrauen:

Von wem erhalte ich diese Werbebotschaft? Das Primärziel ist schon erreicht, wenn klar erkennbar ist, wer als Absender die Mail verschickt. Nicht gerade hilfreich sind dabei die Standard Absenderformulierungen wie „Info“, „Marketing“ oder „Service“. Diese hinterlassen beim Empfänger einen unpersönlichen Eindruck. Die Aufmachung der Begrüßungsmail ist dabei ganz besonders wichtig. Gleich nach der Anmeldung besteht die höchste Aufmerksamkeit des Empfängers. So ist es hierbei entscheidend, über das Gesamtbild der Nachricht nicht nur einen professionellen, sondern auch einen einladenden Eindruck zu vermitteln. Hierbei sollte die Gestaltung der E-Mail das Layout der Webseite repräsentieren, auf der die Newsletter-Registrierung vorgenommen wurde, um eine Wiedererkennungswert zu vermitteln.

  1. Schaffen von Transparenz:

Für jedes Unternehmen, das erfolgreiches E-Mail-Marketing betreibt, ist eine offene und klare Kommunikation unabdingbar. Aus diesem Grund sollten den Empfängern wichtige Aussagen zum Datenschutz, zu Abmeldungs- sowie Kontaktmöglichkeiten sofort zugänglich sein. Mangelnde Informationen sorgen bei den Nutzern oft für Frustration und verleiten sie eher zum Löschen.

  1. Vermitteln von Qualität:

Selbst im schwierigsten Umfeld muss die Gestaltung einer E-Mail ihre Funktionalität und Klarheit der Kommunikation beibehalten. Deswegen ist es unabdingbar, vor dem Versand die Darstellung der E-Mail in Vorschau-Tools verschiedener Mail-Programme zu testen. Hiermit sind rechtzeitig potenzielle Probleme zu erkennen und zu vermeiden. Es gibt kaum etwas unprofessionelleres als eine unstrukturierte E-Mail, bei der der Empfänger kaum noch den Inhalt erkennen kann.

  1. Ermuntern zu Empfehlungen:

Von der persönlichen Einstellung, die der Empfänger zu dem Unternehmen oder der Organisation hat,  hängt letztlich ab, wie er die E-Mail aufnimmt. Wenn es von einem Freund oder Bekannten empfohlen wurde, genießt es aufgrund der positiven Bewertung aus dem nahen Umfeld schon einen Vertrauensvorschuss. Soziale Netzwerke sind dabei eine große Hilfe. Deswegen ist es wichtig, die Nutzer zum Teilen oder Kommentieren der Angebote zu ermutigen und dies über direkte Verlinkungen oder Buttons für den Leser so einfach wie möglich zu gestalten.

  1. Aufbau positiver Kundenbeziehung:

E-Mails können zwar viel dazu beitragen, das Vertrauen des Kunden in das Unternehmen oder die Organisation aufzubauen, die Wahrnehmung der Beziehung ist aber vom Kunden selber geprägt. Angenommen die E-Mail erfüllt alle Voraussetzungen, so kann der Empfänger aber wegen bisheriger Erfahrungen mit dem Kundendienst trotzdem enttäuscht oder skeptisch sein. Somit heißt es dann, das verlorene Vertrauen muss zurückgewonnen werden! Aber das kann nur funktionieren, wenn die positiven Erfahrungen gegenüber den negativen überwiegen.